ECM Scouter Zur Auswertung

JLUpub und Marburg, Lauf 26.05. bis 24.08.2026

532 Arbeiten bewertet.
39 lohnen den zweiten Blick.

Der Scouter liest jeden Abstract, lässt ihn von zwei Modellen bewerten und nennt zu jeder Zahl die Evidenz dahinter.

Jede Linie ist eine bewertete Publikation. Der gelbe Bereich beginnt bei 70, ab dort geht eine Arbeit auf die Prüfliste. Zeiger oder Pfeiltasten holen die einzelne Arbeit heran.

Aus der Sammlung wird eine Arbeitsliste

Jede Schwelle nimmt die Arbeiten heraus, deren Abstract kein belastbares Signal zeigt. Was übrig bleibt, lässt sich an einem Nachmittag durchsehen.

532

bewertet

322

ab 40

98

ab 60

39

ab 70, die Prüfliste

35 Arbeiten bleiben unter 20 Punkten. Nicht weil sie schwach wären, sondern weil ihr Abstract nichts enthält, woran sich ein Verwertungspfad festmachen ließe. Diese Lücke füllt der Scouter nicht mit Vermutungen.

Fünf Achsen, jede von 0 bis 20

Der Score ist keine einzelne Zahl aus dem Nichts. Er entsteht aus fünf Teilbewertungen, die einzeln sichtbar bleiben. Die Werte zeigen den Durchschnitt über alle 532 bewerteten Arbeiten.

Problemrelevanz

Steckt hinter der Arbeit ein Problem, das auch außerhalb der Universität jemanden beschäftigt?

13,9von 20

Übertragbares Asset

Gibt es etwas Greifbares, das sich verpacken, lizenzieren oder einbauen ließe? Eine Methode, ein Datensatz, ein Marker, ein Gerätekonzept.

9,6von 20

Geschäftsmodell-Optionen

Führt vom Abstract ein belegbarer Weg zu Produkt, Dienstleistung, Werkzeug oder Lizenz?

8,3von 20

Translationsreife

Zeigt der Abstract Validierung, Messwerte, Prototyp oder Vergleich, also Belege, dass die Idee trägt?

9,4von 20

Skalierung und Verteidigbarkeit

Lässt sich das wiederholen, standardisieren, breit anwenden und gegen Nachahmung schützen? Hier liegt der Durchschnitt am tiefsten, weil ein Abstract Marktbarrieren praktisch nie belegt. Der Scouter erfindet sie deshalb auch nicht.

6,5von 20

Der Score steht nie allein

Daneben steht immer, worauf er beruht, wo die Einschätzung endet und wie weit die beiden Modelle auseinanderliegen.

Dissertation, FB 09 Agrarwissenschaften
jlupub, aufgenommen am 01.04.2026

Elucidation of the genetic regulation of vicine and convicine in faba bean (Vicia faba L.)

Ein DNA-Test hilft Züchtern, bessere Ackerbohnen früher auszuwählen.

Die wichtigste Chance liegt in der Workflow-Integration: ein validierter Assay für markerassistierte Selektion in Züchtungsprogrammen. Der Abstract beschreibt ausdrücklich einen kostengünstigen Hochdurchsatz-Marker-Assay für frühe Selektionsgenerationen, damit ist die direkte kommerzielle Evidenz ungewöhnlich stark.

Agrarbiotechnologie Saatgut- und Pflanzenzüchtung Lebensmittel- und Futtermittelprotein

Evidenzgrenzen

Der Abstract nennt nichts zu IP-Rechten, Freedom-to-Operate, Herstellbarkeit eines Kits, Preis, Kundenakzeptanz, Wettbewerb, Regulatorik oder zur Leistung jenseits der Validierung mit 97 Genotypen.

Woher die Zahl kommt

Jede Bewertung trägt ihr Modell, ihren Seed und die Version des Bewertungsrasters. Gleiche Eingabe, gleiche Einstellung, gleiches Ergebnis.

Grundlage

Ausschließlich der Abstract. Titel, Fachbereich, Typ und Schlagwörter dienen nur als Kontext, nie als Beleg.

Modelle

532 gpt-5.5, 440 claude-opus-4-8, 105 claude-opus-4-7. Jede Publikation wurde von mindestens zwei Modellen unabhängig bewertet.

Reproduzierbar

Seed 42 über alle Läufe, Raster publication-abstract-commercialization-v3.

Quellen

440 aus JLUpub, 92 aus Marburg. Mittlere Konfidenz 73,3 von 100.

Noch offen

451 weitere Publikationen sind unbewertet, weil der Lauf am API-Budget abbrach. Sie fehlen in allen Zahlen dieser Seite.

Fachbereiche

FB 09 Agrarwissenschaften führt mit 51,5 bei 79 Arbeiten, vor FB 11 Medizin mit 48,5 bei 163. Geisteswissenschaften liegen erwartbar tief, das Raster misst Verwertbarkeit und nicht wissenschaftlichen Wert.

Der Scouter entscheidet nicht. Er sagt, wo Hinschauen sich lohnt.